kleinmengendosierer

Dosiereinheiten mit Vibrationsförderer stellen sich als gut geeignet für die Dosierung kleiner und mittlerer Mengen dar, sowohl bezogen auf die Anforderung eines großen Arbeitsbereichs von 1:50, wie auch auf die Dosiergenauigkeit. Wird als Förderrinne ein V-förmiger Trog ausgewählt, ergibt sich an der Abwurfkante über den gesamten Arbeitsbereich ein kontinuierlicher Materialfluss. Mittels einer Ansteuerung des Fördertrogs in Resonanzfrequenz ergeben sich am Abwurf frequenzabhängig 35 bis 65 Schüttungen pro Sekunde.

 

Immer wieder die Frage:  LWF Dosiergerät oder Bandwaage ?

Integraldosiergeräte nach dem „Loss in Weight “- Prinzip eignen sich zur exakten Dosierung von Flüssigkeiten, Pasten und Schüttgütern wie Pulver, Granulate, Fasern etc. Das Austragsaggregat wird jeweils dem zu dosierenden Medium angepasst. Bei Geräten nach diesem Prinzip wird der Dosierbehälter mit Produkt und dem Austragsaggregat über eine Wägeplattform oder in einem Wägerahmen verwogen. Die Gewichtsabnahme pro Zeiteinheit aus diesem System entspricht der Dosierleistung.

Mit Dosierbandwaagen wird das Produkt einem Förderband zugeführt und zur Abwurfstelle gefördert. Der Massenstrom des Produktes wird durch einen DMS- Aufnehmer (über einer definierten Messstrecke) auf dem Band erfasst. Die Regelung erfolgt über die Anpassung der Bandgeschwindigkeit, durch Änderung der Motordrehzahl und wird über den Sollwertvergleich der Dosierleistung umgesetzt.